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Final Fiction
Im Laufe unseres Lebens hinterlassen wir ständig etwas, ob wir wollen oder nicht:
Beim Betreten und Verlassen eines Raums, bei jeder Begegnung, jeder Beziehung, eine Spur, einen Eindruck, Erinnerungen. Die Gestaltung unseres Lebens, wie wir wahrgenommen werden, wie man sich an uns erinnert, ist uns wichtig. Wir können einen Tropfen Milch auf dem Küchentisch hinterlassen, eine Melodie, dreihundertzweiundvierzig Postkarten, die Idee zu einem Patent, viel Geld, ein Tagebuch. Aber wie viel Macht haben wir über unsere Vermächtnisse?
Wer werden wir gewesen sein?

Tänzer Staatstheater Tanz Braunschweig
Daniel Afonso, Anna Aristarkhova, Robert Bell, Bettina Bölkow, Abel Cruz dos Santos, Michiel de Pauw,
Sebastian Geiger, Daniel Gillard, Lorena Justribó Manion, Jared Marks, Maria Nitsche, Beth Petkus,
Anne Schmidt, Mats Terlongou, Nao Tokuhashi, Antonia Zagel

Choreografie: Jan Pusch
Musik: Beat Halberschmidt
Bühne: Geelke Gaycken
Kostüme: Ullinca Schröder
Künstlerische Assistenz: Ilka von Häfen
Stückdramaturgie: Bettina Schröder

Premiere Staatstheater Braunschweig 26.02.2011
Uraufführung: Staatstheater Oldenburg, Nordwest Tanzcompagnie, 2008

Fotos: Andreas Etter, Staatstheater Oldenburg



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  Presse
» Jan Pusch erforscht in "Final Fiction" das Bild, das bleibt – Grandiose Premiere im Staatstheater(...)
Pusch taktet das lebensprall und hart und raumgreifend im Rhythmus seiner schier unerschöpflichen Bewegungsfindungen. Und die Compagnie tanzt das hochenergisch, mit teils akrobatischer Präzision und stupender Synchronität. Das ist atemraubend zu sehen und lässt einen fast etwas berauscht zurück.«
Braunschweiger Zeitung, Andreas Berger, 02/2011

» Die Abfolge der einzelnen Szenen und Aspekten seiner Endzeit-Idee inszeniert der Choreograf im typischen Pusch-Tempo: rasant, dynamisch, kräftezehrend.(...) Hier nun sind es 15 Männer und Frauen, die zu den treibenden Klängen Halberschmidts über die Bühne jagen, springen, sich rasend schnell rollen und wälzen, sich aufbäumen und über Tische und Stühle hechten. Auffallend variantenreich sind die aus klassischem und modernem Tanz entliehenen Bewegungsmuster ...«
Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, Kirsten Allée, 02/2011

» Mit “Final Fiction” ist Jan Pusch ein großer Tanzessay gelungen.«
Klaus Witzeling
, Ballett
anz, 12/2008

»“Final Fiction” heißt das neue Stück des Oldenburger residenten Choreographen, eine tempo- und variantenreiche, dichte, wunderbar leichte und für jeden, der es will, tiefe und beziehungsvolle Revue über Stempel des Lebens und Nachlassenschaften, dinglich oder gedanklich.«
Kreiszeitung Syke
, 12/2008