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Friendly Fire
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Friendly Fire
Die Bezeichnung »Friendly Fire« beschreibt den versehentlichen Beschuss/Schädigung eigener Truppen. In der extremen Fokussierung auf das Erreichen eines einzigen Ziels - im Gefecht die Schädigung des Gegners - treten andere mögliche Strategien (Vorsicht, Umsicht...) in den Hintergrund.

Nur noch eine Handlungsmaxime regiert: Feuern auf alles, was sich bewegt. Schneller, höher, weiter, fitter, schöner, reicher: Wird Gewinnen, „ganz oben sein“, „in sein“ zum alleinigen Ziel und Wettbewerb zur einzigen Strategie, sind wir selbst und unser Körper nur noch Mittel zum Zweck. Wir bekommen den Tunnelblick, schränken die Kommunikation ein, und scheren uns nicht mehr um das Warum? oder um Kollateralschäden - weder an anderen, noch an uns selbst.

Choreografie: Jan Pusch
Musik: Beat Halberschmidt
Bühne: Geelke Gaycken
Kostüme: Ullinca Schröder
Assistenz: Ilka von Häfen

Frauen: Pin-Chieh Chen, Alessandra Corti, Gili Goverman, Vivienne Hötger, Maria Walser
Männer: Felix Berner, Frank Koenen, Matthias Markstein, Dario Martin Rodriguez, Cristian Setién

Staatstheater Oldenburg, Nordwest Tanzcompagnie, 2009

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Presse
Mit Wucht setzt Jan Pusch ein und hält die Spannung bis zum Schluss, ein einziger Höhepunkt, der wenige Zäsuren kennt. Dazu eine donnernde Musik- und Geräuschcollage, von Beat Halberschmidt komponiert [...]. Die Dynamik und Aggressivität der Bewegungen passt zum Titel des Stückes.
Nordwest Zeitung