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| Bingo? Friendly Fire La Fête Final Fiction How do you do?! real deal match Into the Blue Wish I was Real Who knows. Maybe Tennessee Wish I’d be here Please help yourself Until the cows come home Games Scope |
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| Presse Until the Cows come home Ein Tanzstück über das Warten Warten - banale Tätigkeit, vergeudete, vertane Zeit, oder aber Spannung, Erwartung, Vorfreude. Warten auf den Bus, warten darauf, daß alles besser wird - Alltäglichkeit oder Lebensprinzip, passiver Zustand oder aktiver Versuch der Orientierung, zeitlicher Strukturierung und Sinngebung - bei genauerem Hinsehen enthüllen sich im scheinbar trivialen Warten zahlreiche spannende und widersprüchliche Aspekte. Das Stück thematisiert den Versuch durch Warten einer Zukunft habhaft zu werden. Mit vier Tänzern, einem Schauspieler, einer Sängerin und zwei Musikern werden die merkwürdigen, absurden und komischen Aktivitäten, Rituale und Situationen des Wartens erzählt. Kraftvoll-dynamische Tanzsequenzen, in denen sich die Tänzer als Körperpercussionisten im Techno-Drive gegen Wände und Boden verausgaben, wechseln abrupt mit scheinbar statischen Momenten der Stille. Kleinste Bewegungen, der eigene Pulsschlag, Atmen, Hüsteln konfrontieren Darsteller und Zuschauer in der Konzentration auf etwas Unbestimmtes - im Warten der Tänzer, Musiker und Schauspieler entwickelt sich ein eigenes, dichtes rhythmisches Gefüge. Situativ ineinandergreifend überlagern sich die Erzählebenen Bewegung, Sprache und Musik. Tänzer: Fiona Gordon (GB) Wobine Bosch (NL) Franck Baranek (F) Lorenz Orth (D) Schauspieler: Ulrich Cyran (D) Sängerin: Ellen Borck (D) Musiker: Georgia Hoppe (D), Hans-Jörn Brandenburg (D) Choreographie/Regie: Jan Pusch Musik und Text: Jan Pusch und Ensemble Bühne: Christian Wiehle und Jan Pusch Kostüm: Ullinca Schröder Licht: Carsten Sander Ton: Hans-Peter Kurz Fotografie: Silke Goes Dauer: 80 Minuten, keine Pause Koproduzent: Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Februar 2000 Gefördert von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg |
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| Presse "Jan Pusch ist mit "Until the cows come home" ein stringent inszenierter, ästhetisch überzeugender und konzeptionell durchdachter Abend gelungen, der vorbehaltlos zu empfehlen ist." Hamburger Rundschau "[...] das neue Tanztheater von Jan Pusch, lebt vom Kontrast und vom gelungenen Miteinander der Sparten Tanz, Musik und Theater." Hamburger Morgenpost "Jan Puschs improvisatorische Forschungsarbeit rund um Zeit und menschliche Vertreibungsrituale schlägt aus banalen Irrtümern und hilflosen Sortiersystemen immer wieder neue Funken." die tageszeitung "Ein ausgebuffter Power-Mix [...] aus rabiatem Körpereinsatz und minimalistisch sich verschiebenden, fast statischen Momenten, an denen alle Beteiligten gleichberechtigt teilhaben. Talente vom Stamme Puschs sind Mangelware." Hamburger Abendblatt "Pusch läßt das Thema von den Akteuren nicht nur situativ, sondern auch formal durchspielen. Indem er alle theatralen Ausdrucksformen verbindet: Bewegung, Gesang, Musik und Sprache, [...] macht [er] dem in Erwartung zuschauenden Publikum das Warten sinnlich bewußt. Ganz im Sinne von George Tabori: "Warten mit seiner ausnahmslos zielgerichteten Spannung ist reines Theater." Ballett international/Tanz aktuell |
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